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E-Zigarette im Sommer: Worauf du achten musst

E-Zigarette im Sommer: Worauf du achten musst

Sommer, Sonne, Strand und Meer – die schönste Zeit des Jahres steht vor der Tür. Doch während wir die heißen Temperaturen genießen, bedeutet die Nutzung einer E-Zigarette im Sommer puren Stress für das Gerät. Extreme Hitze, pralle Sonne und feiner Sand können die Technik belasten, den Akku beschädigen oder das Liquid auslaufen lassen. Damit du unbeschwert dampfen kannst, haben wir die wichtigsten Tipps für die heißen Tage zusammengefasst.

Auf einen Blick: Die 3 goldenen Sommerregeln
  • Schattenplatz wählen: E-Zigarette und Akkus niemals in der prallen Sonne oder im überhitzten Auto liegen lassen.
  • Auslaufschutz beachten: Tanks bei Hitze nicht randvoll füllen, da Liquids dünnflüssiger werden.
  • Sauberkeit bewahren: Schütze die Airflow, Pod-Kontakte und USB-Anschlüsse am Strand vor Sand.

1. E-Zigarette im Sommer: Gefahr für den Akku durch extreme Hitze

Moderne E-Zigaretten arbeiten mit leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus. Diese sind extrem temperaturempfindlich. Steigt die Umgebungstemperatur über 40 Grad, kann das die Lebensdauer der Akkuzellen drastisch verkürzen oder im schlimmsten Fall zu einem gefährlichen Entgasen führen.

Lass dein Dampfgerät daher niemals auf dem Armaturenbrett im Auto liegen – dort entstehen im Sommer schnell Temperaturen von über 60 Grad. Am Strand gehört die E-Zigarette in die Tasche oder unter das Handtuch in den Schatten.

2. Warum der Verdampfer bei Hitze ausläuft („Siffen“)

Hast du dich schon gewundert, warum deine E-Zigarette im Sommer plötzlich aus der Airflow tropft? Das liegt an der physikalischen Eigenschaft der Liquid-Bestandteile Vegetable Glycerin (VG) und Propylenglykol (PG). Bei hohen Temperaturen sinkt die Viskosität – das Liquid wird dünnflüssiger als gewohnt.

Gleichzeitig dehnt sich die Luft im Inneren des Tanks bei Erwärmung aus und drückt das dünne Liquid regelrecht durch die Watte der Coil in die Verdampferkammer. Das Ergebnis ist das gefürchtete Siffen, welches deine E-Zigarette im Sommer unbrauchbar machen kann, wenn man nicht rechtzeitig gegensteuert.

Expertinnen- & Experten-Tipp von Riccardo: Befülle den Tank im Sommer nur zu etwa drei Vierteln. Halte das Gerät nach Möglichkeit aufrecht und puste vor dem ersten Zug kurz trocken, falls sich Kondensat oder überschüssiges Liquid angesammelt hat. Auch der Wechsel auf ein Liquid mit höherem VG-Anteil kann helfen, da VG von Natur aus dickflüssiger ist.

3. Sonderfall Pod-Systeme: Leichtes Gepäck mit Tücken

Kompakte Pod-Systeme sind wegen ihres geringen Gewichts und der einfachen Handhabung die absoluten Favoriten für die Hosentasche im Sommerurlaub. Doch gerade die kleinen Alltagsbegleiter erfordern bei Hitze besondere Aufmerksamkeit.

Da die Pods meist aus dünnem Kunststoff bestehen, heizen sie sich noch schneller auf als Tanks aus Glas und Edelstahl. Das macht das Liquid blitzschnell extrem dünnflüssiger. Da viele Pod-Systeme über eine automatische Zugaktivierung verfügen, ist Sauberkeit hier das oberste Gebot: Läuft Liquid aus dem Pod und gelangt in das Innere des Akkuträgers, kann der empfindliche Unterdruck-Sensor dauerhaft beschädigt werden oder das Gerät fängt an, sich selbstständig zu befeuern. Ziehe den Pod am Strand bei Nichtgebrauch am besten einfach kurz ab.

4. Geschmackstrends im Sommer: Zeit für die Extra-Abkühlung

Wenn das Thermometer nach oben klettert, verändert sich oft auch der persönliche Geschmack. Schwere, süße Dessert-Aromen oder würzige Tabak-Liquids wirken an heißen Tagen schnell überladen. Stattdessen greifen die meisten Dampfer im Sommer instinktiv zu fruchtigen, spritzigen und vor allem kühlenden Geschmacksprofilen.

Der Frische-Kick mit Koolada und Menthol

Liquids mit dem Zusatz von Koolada (WS-23) oder klassischem Menthol boomen in den Sommermonaten. Der große Vorteil von Koolada: Es erzeugt einen eisigen Frost-Effekt direkt im Hals (Throat Hit), ohne dabei den eigentlichen Geschmack des Aromas zu verändern. Perfekt kombinieren lässt sich diese Frische mit saisonalen Fruchtsorten wie saftiger Wassermelone, reifer Erdbeere, sonnengereifter Maracuja oder spritzig-saurer Zitronenlimonade.

Wenn du im Sommer zu frischen Frucht-Aromen greifst, kannst du beim Anmischen von Longfills bewusst auf ein Basisliquid mit einem etwas höheren VG-Anteil (z. B. 70/30) setzen. Da die Hitze das Liquid ohnehin dünnflüssiger macht, gleicht die dickere VG-Basis diesen Effekt optimal aus und schützt deine E-Zigarette zusätzlich vor dem Auslaufen. Stöbere am besten direkt durch unsere riesige Auswahl an E-Liquids, um deine persönliche Sommer-Abkühlung zu finden.

Die Sommer-Checkliste im Überblick

Problemfaktor Auswirkung auf die E-Zigarette Die beste Lösung
Direkte Sonne Akku überhitzt, Elektronik nimmt Schaden Immer im Schatten oder in einer Tasche lagern.
Hohe Temperaturen Liquid wird flüssig, Tank / Pod läuft aus Verdampfer aufrecht hinstellen, weniger befüllen, Pods abziehen.
Strandsand Blockiert Kontakte und Sensoren Schutzhülle nutzen oder in Zip-Beutel verpacken.
Salzwasser Sofortige Korrosion der Elektronik Vorsicht in Wassernähe; IP67/IP68-Geräte nutzen.

5. Unterwegs im Urlaub: Dampfen auf Reisen

Falls es dich in den Sommerurlaub zieht, solltest du vorab die rechtliche Lage im Zielland prüfen. In einigen Ländern ist der Import oder Besitz von E-Zigaretten streng reglementiert oder komplett untersagt. Für die Flugreise gilt zudem eine strikte, internationale Grundregel: Akkus und Akkuträger gehören zwingend ins Handgepäck und dürfen nicht im Koffer aufgegeben werden. Bitte beachte unbedingt, dass die einzelnen Fluganbieter darüber hinaus unterschiedliche, eigene Bestimmungen und Mengenbegrenzungen für die Mitnahme von Liquids und Hardware festlegen können. Informiere dich daher immer rechtzeitig direkt bei deiner Airline. Aufgrund des Druckunterschieds im Flugzeug solltest du deine Tanks oder Pods vor dem Abflug komplett leeren, um ein Auslaufen über den Wolken zu verhindern.

FAQ – Häufige Fragen zum Dampfen im Sommer

Kann ich mein Riccardo Liquid im Kühlschrank lagern?
Ja, für die langfristige Lagerung bei einer Hitzewelle ist das möglich. Achte jedoch darauf, das Liquid vor der Verwendung wieder auf Zimmertemperatur kommen zu lassen, da es sonst zu dickflüssig für den Nachfluss deiner E-Zigarette ist.
Muss ich bei Pod-Systemen im Sommer etwas Besonderes beachten?
Ja! Da Pod-Systeme oft über eine Zugautomatik verfügen, solltest du den Pod bei starker Hitze oder am Strand regelmäßig abziehen. Kontrolliere die Kontakte im Inneren des Akkuträgers auf ausgelaufenes Liquid und wische sie trocken, um Defekte am Sensor zu vermeiden.
Gibt es spezielle E-Zigaretten, die für den Strand geeignet sind?
Für den Outdoor-Einsatz am Strand empfehlen sich robuster gebaute E-Zigaretten mit einer IP67- oder IP68-Zertifizierung. Diese Geräte sind offiziell gegen das Eindringen von Staub, Sand und Wasser geschützt und verzeihen auch einen Tag am Meer problemlos.
Was mache ich, wenn Sand in die Airflow meiner E-Zigarette gelangt ist?
Puste die Airflow vorsichtig aus oder nutze einen kleinen Pinsel, um die Körner zu entfernen. Betätige den Feuertaster erst wieder, wenn du sicher bist, dass keine Fremdkörper die Airflow oder das Mundstück blockieren.

Hinweis: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Informationszwecken und stellen keine Rechtsberatung dar. Bestimmungen (insbesondere für Flugreisen und Gesetze im Ausland) können sich jederzeit ändern. Bitte informiere dich vor Reiseantritt immer bei deiner Fluggesellschaft sowie den offiziellen Behörden des jeweiligen Ziellandes.