Kostenfreie lieferung*
30 Tage Rückgaberecht

Einwilligung zur Datenverarbeitung / Einsatz von Cookies

Wir verwenden Cookies, damit Sie weiterhin den gewohnten Riccardo-Service nutzen können. Detaillierte Informationen und wie Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen können, erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

OK
Cookies verwalten

Der passende Akku für deine E-Zigarette

Der passende Akku für deine E-Zigarette

Du liebäugelst mit einem Upgrade und hast dich bereits für einen neuen Akkuträger oder ein E-Zigaretten Set entschieden? Nun stehst du vor der Frage, welcher Akku sich am besten für deine neue E-Zigarette eignet.

In folgendem Beitrag erklären wir, wie ein Akku überhaupt funktioniert, welche Typen es gibt und was sonst noch zu beachten ist.

Wie funktioniert ein Lithium-Ionen-Akku?

Aus chemischer Energie wird elektrische Energie gewonnen.

Ein Lithium-Ionen-Akku besteht aus 4 Bestandteilen:

  • Kathode = Pluspol
  • Anode = Minuspol
  • Separator = Verhindert das sich Plus und Minus berühren
  • Elektrolyt = Darin wandern geladene Teilchen

Die elektrische Energie in den Lithium-Ionen-Akkus wird durch einen chemischen Prozess gespeichert und für leistungshungrige Geräte, wie z. B. E-Zigaretten, nutzbar gemacht. 

Entladung

Wird der Akku entladen, geben die Lithium-Atome am Minuspol je ein Elektron ab. Diese Elektronen werden durch den Stromkreis im Gerät zum Pluspol des Akkus geleitet. Sobald alle Elektronen im Minuspol aufgebraucht und zum Pluspol gewandert sind, ist der Akku leer.

Aufladen

Sobald der Akku mithilfe eines Ladegerätes mit Spannung versorgt wird, werden die Elektronen aus dem Pluspol angesaugt und durch das Ladegerät wieder zurück zum Minuspol befördert. Zur gleichen Zeit wandern die Lithium-Atome innerhalb der Zelle (im Elektrolyt) zum Minuspol. Die Akkuzelle ist nun wieder aufgeladen.

Welche Akkus verwendet man in einer E-Zigarette?

E-Zigaretten werden hauptsächlich mit High-Drain Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Diese gibt es in den verschiedensten Größen, wie z. B. 18350, 18650, 20700, 21700 und 26650. Am weitesten verbreitet sind die 18650er-Akkuzellen. Die Zahlen 18-6-50 stehen für die Maße der Akkuzelle – 18 mm im Durchmesser, 65 mm lang und 0 ist die Bauform des Akkus (Zylinder). Achte beim Kauf auf die maximal mögliche Stromabgabe (konstant).

Gehen wir einmal von einem SMOK X-Priv – Box Mod – 225 Watt Akkuträger aus. 

Zum Erreichen der maximalen Leistung von 225 Watt benötigst du zwei High-Drain 18650er Akkuzellen, die einer konstanten Stromabgabe von 25 Ampere standhalten. Unsere Riccardo Proteus longlife 18650 Akkus – 2600 mAh entsprechen exakt dem angeforderten Leistungsprofil und sind somit die richtige Wahl für deinen Akkuträger.

Möchtest du dein Set ausschließlich zum MTL-Dampfen verwenden, kannst du z. B. auf den Golisi 18650 Akku L35 – MTL – 3500 mAh zurückgreifen. Im Vergleich zum Riccardo Proteus longlife Akku hat der Golisi L35 eine höhere Kapazität von 3500 mAh, darf jedoch nur mit maximal 10 Ampere konstant belastet werden. Eine dauerhafte Überlastung schadet dem Akku und kann ggf. sogar zum Entgasen führen.

Den Akku richtig laden

Den Akku richtig laden

Sobald du dich für einen geeigneten Akku entschieden hast, sollte dir bewusst sein, dass auch der beste Akku regelmäßig aufgeladen werden muss. Sehr viele Geräte bieten dir die Möglichkeit den Akku über ein USB-Anschluss direkt im Gerät aufzuladen. Wir empfehlen jedoch ein externes Ladegerät zu verwenden, denn viele Akkuträger besitzen keinen Ausgleichsregler, der für die gleichmäßige elektrische Ladungsverteilung aller verbauten Akkuzellen verantwortlich ist.

Ein sorgfältiger Umgang mit der Akkuzelle kann die Lebensdauer deutlich verlängern. Darum ist es umso wichtiger, für jeden Ladezyklus ein externes Ladegerät zu verwenden. Das Ladegerät sorgt für eine schonende, vollständige und vor allem sichere Aufladung des Akkus.

Akkusicherheit

Eines der wichtigsten Themen ist die Akkusicherheit. Eine nicht vollständig intakte Isolierung der Akkuzelle reicht bereits aus, um den Akku zum Entgasen zu bringen. Achte genauestens darauf, ausschließlich einwandfreie und unbeschädigte Akkus zu verwenden.

Beispiel:

Angenommen dein Akku hat eine fehlerhafte Isolierung am oberen Teil des Pluspols. An dieser Stelle laufen nun beide Pole zusammen und bereits der kleinste Kontakt mit einer metallischen Oberfläche reicht aus, um einen Kurzschluss zu erzeugen. Die Akkuzelle erhitzt sich daraufhin schlagartig bis sie schlussendlich entgast.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor für einen sicheren Umgang mit Akkuzellen ist der richtige Transport. Sorge stets dafür deine Akkuzellen in einer dafür vorhergesehenen Transportbox zu befördern, denn nur so lassen sich Unfälle und Verletzungen vermeiden.